EKG-LEISTUNGEN

Ruhe-EKG (12-Kanal-Aufzeichnung)

 Mit einem Elektrokardiogramm (EKG) kann man die elektrische Aktivität des Herzmuskels aufzeichnen und erkennen, ob Störungen oder Erkrankungen am Herzen vorliegen. Das EKG misst also die elektrische Aktivität des Herzens. Um alle Phasen dieses Ablaufes zu erfassen, werden verschiedene Elektroden am Brustkorb sowie an Armen und Beinen angebracht. Sie messen an der Körperoberfläche die schwachen privacy – best review pro elektrischen Ströme. Das EKG-Gerät verstärkt diese und macht sie damit gut erkennbar. Dabei entsteht die typische EKG-Kurve, die man auf dem Bildschirm sieht oder als Papierstreifen ausgedruckt erhält. Jeder EKG-Bereich ist einem ganz bestimmten Abschnitt der Herzregion zuzuordnen. So kann der Arzt die Herzfunktion überprüfen und einschätzen. Anhand der Stromkurvenverläufe und der gemessenen Leitungszeiten bekommt er auch Informationen zum Herzrhythmus, oder Herzdurchblutungsstörungen sowie Herzwandnarben und Entzündungen.


Abb.: normales EKG mit 12 Ableitungen



Langzeit-EKG

Auch bei einem Langzeit-EKG geht es darum, die elektrischen Herzaktionen zu dokumentieren. Im Zentrum steht dabei aber die Aufzeichnung des Rhythmus und der Herzrhythmusstörungen über einen längeren Zeitverlauf von 24Stunden bis zu 7 Tagen. Es dient der Ursachenfindung von Bewusstseinsverlust (Synkopen), Schwindel und Herzrasen. Das Langzeit-EKG-Gerät ist besonders klein, man kann es z.B. am Gürtel befestigen oder an einem Band um den Hals tragen, so stört es bei der Aufzeichnung kaum. Das Gerät besitzt ein spezielles Speichermedium, heute meistens einen Chip (selten noch ein Magnetband). Drei Elektroden sind mit dem EKG-Gerät verbunden – sie dürfen sich bei der Aufzeichnung nicht lösen. Bei einer Langzeit-EKG-Untersuchung sollte der Patient seine Beschwerden und Aktivitäten genau beobachten, aufschreiben und dem Arzt mitteilen. So lassen sich Veränderungen im EKG mit entsprechenden Ereignissen in Zusammenhang bringen.


Belastungs-EKG

Beim Belastungs-EKG, der so genannten Fahrradergometrie, werden gleichzeitig der Blutdruck, Herzfrequenz, aber auch der EKG-Verlauf unter stufenweise gesteigerter Radfahr-Belastung aufgezeichnet. Hierbei sollten Sie sich stark anstrengen um die maximale, altersentsprechende Leistung zu erreichen, um so die Aussagekraft zu erzielen. Der Arzt bewertet neben Rückbildungsstörungen im Stromkurvenverlauf, welche Herzdurchblutungsstörungen anzeigen können, auch den Puls- und Blutdruckverlauf, ebenso die Zeit der Erholungsphase. Für diese Untersuchung werden entsprechende Kleidung und Sportschuhe empfohlen, die mitzubringen sind, ggf. auch ein Handtuch.


24-Stunden-Langzeit-Blutdruckmessung (ABDM)


24h Blutdruckmessgerät

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Blutdruckprotokoll für einen Tag

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Lungenfunktionstest/Spirometrie

Die Spirometrie ist ein Verfahren zur Lungen-Funktionsprüfung. Dabei werden Lungen- und Atemvolumina gemessen und grafisch im Spirogramm und in einer Leistungstabelle dargestellt. Über ein Mundstück atmet der Patient in ein Atemrohr, wobei die Nase kurz mit einer Nasenklemme verschlossen wird. Das Spirometer misst elektronisch die Kraft, mit der ein- und ausgeatmet wird, sowie die Menge der geatmeten Luft pro Zeit und den Widerstand der Atemwege. Das Gerät bildet die Luftmengen, die bei diesen Atemzügen bewegt werden, grafisch ab. So lassen sich Messwerte aus verschiedenen Ihrer Tests  direkt miteinander vergleichen und möglicherweise die Wirksamkeit von Medikamenten belegen.